|
Transparenz und Absorption
Alle eingesetzten Kunststoffe sind im unadditivierten Fall für den Infrarot-Wellenlängenbereich der verwendeten Laserquellen (mit Ausnahme der CO2-Laser) mehr oder weniger transparent.
Um eine Absorption der Laserenergie zu erreichen, werden in der Regel spezielle Additive und auch Farbmittel aus dem Bereich der Coloristik eingesetzt.
Noch einfacher, und deshalb weithin etabliert, ist die Verwendung von Rußpartikeln als Absorber, üblicherweise in einer Konzentration von 0,05 - 0,5 %. Damit sind bei der Farbrezeptierung allerdings nur schwarz oder dunkle Farbtöne möglich.
Es existieren bereits
Standardlösungen für Schwarz-Schwarz und
Natur-Schwarz. Für hellere und kräftige
Farbkombinationen stehen flexibel
einsetzbare Laseradditive zur Verfügung,
die im schweißrelevanten
Wellenlängenbereich absorbieren und die
Eigenfarbe des Polymers nur geringfügig
verändern. Der Farbeinfluss der meisten
Additive kann durch eine coloristische
Farbanpassung korrigiert werden.
|
 |
Die meisten Kunststoffe (hellblaue Kurve) sind im sichtbaren und im NIR-Bereich (nahes Infrarot) in der Regel transparent oder milchig streuend. Durch Zusatzpigmente (dunkelblaue Kurve) wird das Absorptionsverhalten im Bereich der eingesetzten Laserwellenlänge geeignet gesteuert.
|